20. Bolivien zum zweiten

Eigentlich wissen wir nicht so genau was wir euch zu erzählen haben… Ausser, dass wir Bolivien so richtig geniessen und unser 3 Monatsvisa schon bald ausgeschöpft ist. Wer hätte dies gedacht?!?

Nach Sucre ging es weiter in Richtung Norden. Angekommen im Nationalpark Toro Toro machten wir uns kurz vor Mitternacht auf die Suche nach einer Unterkunft. Allerdings waren die Unterkünfte schon total ausgebucht da es das Osterwochenende war, jedoch hatten wir Glück und die Besitzerin Lily zauberte uns eine „Notschlafstelle“.  So stand uns also nichts mehr im Weg um den Nationalpark zu erkunden. Als Erstes machten wir uns auf  und besuchten alleine die versteinerten Fussspuren der Dinos wie auch einen Abstecher in den Canyon.

Allerdings wurden wir von Lily dann als „Malditos“ bezeichnet, da man eigentlich im Nationalpark nur mit einem Guide unterwegs sein darf. Den Canyon und die Fussspuren der Dinos fand man auch ohne Guide wunderbar, also sahen wir es auch nicht ein einen Guide zu bezahlen für eine Tour. Wie gesagt: „los suizos son malditos“ ;-)

Am nächsten Tag machten wir uns auf und besuchten die „Ciudad de Itas“, der Weg dorthin war sehr amüsant. Wir waren natürlich sehr pünktlich und mussten als erstes dem Bus hinterher springen ;-) Klar gab es keine Sitzplätze mehr und wir standen also für ca. 3 Stunden im Bus bis wir das erste Ausflugsziel erreicht hatten. Damit der Bus aber auch an diesem Ausflugsziel ankam mussten wir zwischendurch den Bus verlassen und kurze Spaziergänge einlegen, eine willkommene Abwechslung, damit er die steile Strasse überhaupt bewältigen konnte. Die „Ciudad de Itas“ sind Felsformationen die zum Teil kleinere Höhlen bilden aber auch mit viel Fantasie konnte man diverse Tiere im Stein erkennen.

Danach ging es für uns weiter und wir gingen am selben Tag noch eine Höhle besuchen namens „Caverna de Umajalant“. Da die meisten Einheimischen Touristen an diesem Tag wieder zurück nach Cochabamba reisen mussten, da das Osterwochenende zu ende war, hatten wir die Höhle ganz für uns alleine. Wir wanderten und krochen also für zwei Stunden in dieser riesigen Höhle umher. Die Höhle besass eine ziemlich enge Stelle, enger als der „jongpfereschlopf“ im Nidleloch! Oder kam es uns nur so vor weil uns das „Pollo con Papas“ so zugesetzt hat?!? Nun gut!!! ;-)

Am Abend etwas müde von der Tour schlenderten wir noch durch den Ort, dort fanden wir dann auch eine „Bar“ der besonderen Art ;-) In diesem Raum wurde das berühmtberüchtigte Maisbier ausgeschenkt namens „Chicha“. Klar liessen wir es uns nicht entgehen und probierten Chicha, der Geschmack war ganz ok, aber zu den Favoriten ist es dann doch nicht aufgestiegen. Aber das Beste war eigentlich nicht das Bier sondern die Atmosphäre in dem Raum und die Bolivianer die eine riesige Freude hatten das wir Gringos ihnen das Bier bezahlten. Musste man doch einen Krug kaufen und erhielt eine Schale in dem das Bier abgefüllt wurde. Allerdings gelangte der Krug nicht in unsere Hände, koooomisch ;-)

Klar gab es dann noch auf der Gasse einen typischen Bolivianischen Fastfood. „Salchipapas“ besteht aus Pommes gespickt mit Wurstscheiben, Ketchup  und/oder der scharfen Sauce Aji! Hauptsache fettig und ungesund ;-)

Da wir den „Vergel“ (Wasserfall) im Canyon noch nicht gesehen hatten wollten wir diesen noch bewundern, leider bekam Roman aber die scharfe Sauce nicht so gut, so ging ich mit Claudio den „Vergel“ bestaunen. Den Canyon hinunter und wider hinauf gab es um die 1600 Stufen zu bewältigen, ein gutes Fitnesstraining um die Salchipapa-Portion abzutrainieren ;-) Der Wasserfall war echt herrlich anzuschauen, da das Wasser über einen Teppich aus Moos floss und die Pflanzen daneben schienen etwas Dschungelähnliches zu haben.

Auch sonst machten wir noch eine kleinere Wanderung um den Sonnenaufgang auf einem kleinen Gipfel zu bestaunen, jedoch war dieser überhaupt nicht spektakulär. Dafür war das Frühstück der Hammer, Claudio hatte doch tatsächlich eine Thermosflasche dabei und so gab es noch einen heissen Tee dazu. Merci no einisch ;-)

An einem Freitag den 13. zu reisen kann in Bolivien sehr amüsant werden. Bis zu diesem Tag hatten wir noch keinen einzigen platten Reifen eingefangen, doch wie schon gesagt der Freitag der 13. änderte alles ;-) Wir hatten zwei platte Reifen und Roman verpasste fast den Anschlussbus nach Sucre. Weil sie unser Gepäck nicht einladen wollten…aber es klappte doch noch, dass wir zusammen in Sucre ankamen.

Sucre zum dritten ;-) Ja wir waren schon wider in Sucre gelandet und besuchten erneut für eine Woche die Sucre Spanisch Scool.

Über ein Wochenende wanderten wir auf einem Inkaweg nach Maragua und genossen so erneut die unglaubliche Landschaft die Bolivien zu bieten hat. Auch der „Genuss“ einer Lastwagenfahrt durfte nicht fehlen. Dieser brachte uns nämlich zu unserem Ausgangspunkt unserer Wanderung, wir waren ziemlich froh als wir angekommen waren =)

Dies waren die letzten Geschichten aus Sucre und Umgebung.

In La Paz angekommen machten wir uns auf die Suche für ein Busticket nach Apolo. Apolo ist in der Nähe des Nationalparks Madidi, wir hofften eigentlich von dort aus in den Park zu gelangen. Leider war dies aber nicht möglich. Ok es wäre möglich gewesen, aber da wir nicht die Ausrüstung dazu hatten entschieden wir uns nach Rurrenabaque zu reisen.

Die Fahrt führte uns in den hintersten Ecken von Bolivien, dies hatten wir auf jeden Fall das Gefühl. Die Strassen waren saumässig schlecht nebst Schlamm auf der Piste gab es noch diverse Erdrutsche die die Fahrt nach Apolo um ein paar Stunden verlängerte =) In Apolo verweilten wir zwei Nächte. Unser Taxi hatte noch einen freien Platz der musste noch gefüllt werden, dies war der Grund für die zweite Nacht in Apolo ;-)

Um 09.00 Uhr ging es los in Richtung Mapiri und das Taxi war echt gut beladen, insgesamt waren wir 7 Personen plus ein Kind im Auto. Dies hiess für uns den Arsch zusammenpressen und ja keine Klaustrophobischen Gedanken zu hegen ;-) Nach einer Stunde gab es ein kleines Problem zu beheben, unser Taxi verlor Bremsflüssigkeit, klar hatte er keine Ersatzflüssigkeit dabei!!! Aber zum Glück lag genau vor uns ein kleiner Bach der die Bremsflüssigkeit ersetzen konnte… Ja wir reisen in Bolivien dem Land der fast unbegrenzten Möglichkeiten, und jeder zweite Bolivianer scheint ein kleiner Mac Gyver zu sein ;-) Die weitere Reise verlief wunderbar, klar mussten wir zum Teil aus dem Taxi steigen und schwierige Passagen zu Fuss zurücklegen, aber lieber so als im Schlamm stecken zu bleiben.

In Mapiri angekommen fanden wir eine Kammer zum nächtigen, etwas zum Essen und ein kühles Bier ;-)

Am nächsten Tag gab es ein Typisches Bolivianisches Frühstück, ein Teller mit Reis, einem Spiegelei, Tomaten und einem Plätzchen!!! So waren wir also bereits wider gestärkt für die weiteren Abenteuer in Richtung Rurrenabaque. Die erste Etappe war mit dem Boot, wo wir einen kleinen Zwischenstopp in Guanai einlegten um weiter zureisen nach Caranavi. Von Caranavi aus nahmen wir einen Linien Bus der nach Rurrenabaque fuhr.

In Rurre angekommen brauchten wir zuerst einen Tag Pause von der langen Reise ;-)

Wir buchten eine Tour mit www.berracodelmadidi.com für vier Tage. So fuhren wir also in den Dschungel um diverse Tiere zu sehen. Wir sahen Kapuzineraffen, viele Wildschweine, Tucane, Spinnen, Papageien und Schildkröten. Die Tour ist echt empfehlenswert, super organisiert und das wichtigste sie unterstützen zudem mit 20% des Geldes ein Dorf im NP Madidi.

Und nun sind wir zurück in La Paz und freuen uns auf den Titicaca See und Peru ;-)

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Saludos de los viajeros del mundo

Roman & Fränzi

19. Bolivien

Von Arica (Chile) fuhren wir also nach La Paz, anscheinend die höchste gelegene Hauptstadt der Welt. Die Fahrt dahin führte uns auf einen Pass (4660 m.ü.M) der zugleich auch an der Grenze lag. Die Fahrt auf La Paz war sehr eindrücklich, fuhren wir doch über ein Hochplato direkt in die Stadt hinein. Der Talkessel ist überfüllt mit Backsteinhäusern an unglaublichen Steilhängen. Da wir aber nach Sucre wollten und uns La Paz nicht wirklich zusagte fuhren wir am nächsten Tag gleich weiter nach Sucre.

Angekommen in einem gemütlichen Hostel in Sucre machten wir uns auf die Suche nach einer guten Spanisch Schule. Die Suche dauerte nicht sehr lange, da wir einen super Tipp erhalten hatten von unserem Hostel. Die Schule hiess Sucre Spanish School ( sucrespanishschool.com )und war in der Nähe unseres Hostels. Aber nicht nur das Angebot zum Spanisch lernen war genial sondern auch die anderen Angebote die sie noch offerierten waren super! So besuchten wir einen Abend den Salsa- Tanzkurs und ehrlich gesagt wir als nicht Latino’s stellten uns gar nicht so übel an. Klar wirkten wir immer noch sehr steif in unseren Hüftbewegungen im Gegensatz zu unseren Tanzlehrern jedoch machte es riesigen Spass ;-)

Nach einer Woche Hostelleben entschieden wir uns zu einer Bolivianischen Familie zu ziehen. Dies war eine super Erfahrung die wir nicht so schnell vergessen werden. Nicht nur wegen dem feinen traditionellen Essen (die Portionen waren riesig), den unglaublichen Geschichten die uns Klaus erzählte sondern weil sie einfach eine liebenswürdige Familie war.

Nur ungern trennten wir uns von der Stadt Sucre und von unserer Gastfamilie, war es doch bis jetzt eine der schönsten Städte die wir bis jetzt gesehen haben ;-)

So reisten wir weiter nach Tupiza um von da aus die Salar de Uyuni zu besuchen. Wir buchten eine vier Tages Tour mit Tupiza-Tours, dieser Tour Anbieter war echt der absolute Hammer!

Bevor wir aber die Tour antraten, suchten wir noch den Marlboroman auf den Rücken der Pferde. Anstatt Marlboroman fand Fränzi: Der der mit dem Wolf tanzt!!! Ihren Allerwertesten schmerzte nach diesen 3 Stunden reiten so sehr, dass sie die Pferde doch einfach lieber hat mit Kräuterbutter auf dem Hintern ;-)

Auf der Tour lasen Roman der Fahrer und die Köchin Inosence uns fast jeden Wunsch von den Lippen ab ;-) Auf dem Weg fuhren wir immer wider an Minen vorbei, nebst Gold und Silber beinhalten die Minen auch diverse andere Mineralien. Auch an diversen Lagunen kamen wir vorbei, die eine war extrem grün, aber nur wenn der Wind die Mineralien im Wasser aufwirbelte. Die Laguna de Colorado war allerdings ein absolutes Highlight, im Abendlicht erschien sie noch röter als sonst und im Wasser standen unzählige Flamingos. Anscheinend haben sie hier drei verschiedene Arten von Flamingos, allerdings hatte ich das Gefühl immer die gleichen Flamingos zu sehen ;-) Auch unzählige Vulkane hatte es in dieser Gegend. Aber nur der eine Vulkan gleich bei dem Salar de Uyuni ist nach einer Legende nach weiblich und zugleich die Schöpferin der Salar. Alle anderen Vulkane in der Umgebung sind männlich. Das Beste kam natürlich zum Schluss! Die Salar, weiss wie Schnee und das gleiche knistern unter den Füssen wie wenn man auf Schnee laufen würde. Nur ist es eine riesige Salzwüste auf der man auch wunderbar verrückte Fotos machen konnte ;-)

In Uyuni angelangt verbrachten wir noch eine Nacht bis wir weiter fuhren nach Potosi (4070m.ü.M). Eigentlich wollten wir uns einwenig ausruhen von der Salar Tour. Dies war aber ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Bereits am ersten Abend wurden wir von drei Bolivianern eingeladen und feierten mit ihnen bis wir in einer Karaokebar landeten, wo Roman das Beste gab ;-) Auch die weiteren Tage gestalteten sich eher aufregend, hatte doch Potosi die Stadt ihren Geburtstag zu feiern. Es gab diverse Umzüge zu bestaunen und der Präsident Evo Morales (der hier in dieser Gegend sehr unbeliebt ist) war zu den Festivitäten auch in der Stadt. Im Übrigen gab es hier extrem viele Kirchen zu bestaunen, um die ca. 15 Kirchen hat es hier in Potosi. Am letzten Tag besuchten wir noch eine Mine. Genau eine Mine in der noch gearbeitet wurde!!! Die Tour begann ganz witzig. Kauften wir doch für die Minenarbeiter Sprengstoff, Getränke und Cocablätter. Es war einfach unvorstellbar, dass der Sprengstoff nur gerade 2 Fr. gekostet hatte. So bekraxelten wir die engen und heissen Minen mit den Geschenken für die Minenarbeiter. Die Luft wurde stickiger in diesem Labyrinth endlicher Tunnel. Die Arbeit der Minenarbeiter ist sehr mühsam und für uns sah es so aus als wäre die Zeit stehen geblieben, da hier noch alles von Hand abgebaut wir! Keine Maschinen, da diese zu teuer sind. In den Minen rund um Potosi starben bereits über 8 Millionen Menschen. Es war eine extreme Erfahrung für uns nicht nur physisch  sonder auch psychisch.

Nach Potosi fuhren wir mit dem „Zug“ zurück nach Sucre. Eine „Zugfahrt“ der extra Klasse mit einer wunderbaren Landschaft. Wobei der Zug ein Umgebauter VW-Bus ist welcher nun auf den Schienen zwischen Potosi und Sucre verkehrt ;-)

Als nächstes fahren wir in den National Park Torotoro auf der Suche nach Dinospuren zusammen mit einem anderen Traveler Claudio, den wir an der 4 Tagestour der Tupiza-Tours kennengelernt hatten ;-)

Hier noch die heissbegehrten Bilder:

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Abrazos de los viajeros

18. Naciste original!!! No mueras como una copia!!! Road Trip

Durch einen Zufall stellten wir fest, dass Wicked  auch hier in Chile eine Niederlassung hat. So war es für uns eine ganz klare Sache, solch einen Wickedcamper erneut zu mieten!!!

Zurück in Santiago schnappten wir unseren Wickedcamper! Fuhren raus aus Santiago in Richtung der Anden. Dort verbrachten wir auch unsere erste Nacht in mitten der Berge=)

Die Passstrasse von Chile nach Argentinien war ein Erlebnis schlechthin, nicht nur die kurvenreiche Strecke sondern auch der Grenzübergang! So mussten wir wieder einmal Schlange stehen und dieses Mal wurden nicht nur unsere Rucksäcke sondern auch unser Campervan kontrolliert. Allerdings müssen wir gestehen, dass es bei diesem Grenzübergang ziemlich zügig voran ging! Obwohl der eine Argentinier zuerst seinen Maté (typischer Tee der Argentinier) trank bevor er unsere Papiere studierte.

In Maipu, der Weinhochburg in der Nähe von Mendoza, angelangt fanden wir einen super gemütlichen Campingplatz mit Pool! Dort wurden wir von unseren Nachbarn herzlich empfangen, in dem wir gleich bei einem „asado“ (Grillparty) teilnehmen durften =) Ja, wie heisst es so schön Bienvenidos en Argentina!!! Das Fleisch hier ist einfach, hmmmm, unbeschreiblich fein^^ Natürlich durfte ein feiner Tropfen Wein zum „asado“ auch nicht fehlen, wir waren ja in einer Weinhochburg gestrandet.

Selbstverständlich tuckerten wir mit unserem Campervan durch die Rebenfelder, da es einfach viel zu heiss war. So degustierten wir nicht bei jedem Weinproduzenten ein Glas Wein sondern kauften ein paar Flaschen ein und genossen sie auf dem Campingplatz =) Bei einem Laden konnten wir nicht widerstehen und liessen uns auf eine Spezialitäten- Degustation der ganz besonderen Art ein! Es gab nicht nur Marmelade, Olivenpaste, Olivenöl und Schokolade zu probieren sondern auch selbstgemachte Liköre! So bestellten wir einen Likör aus Grapefruit als kleinen Erfrischer und für die grossen Geniesser unter uns eine grüne Fee, ja einen Absinth ;-) Dies waren unsere Tage in Maipu.

Unser Weg führte uns in Richtung Norden, San Juan dachten wir wäre eine gute Station um unseren treuen Begleiter das „Zebra“ aufzutanken. So machten wir einmal mehr die Erfahrung, dass ohne Schlange stehen hier in Südamerika einfach nichts geht. Also reihten wir uns einmal mehr hinten in der Warteschlange zum tanken ein. Als wir endlich an der Reihe waren, war der Tanke doch tatsächlich unsere kostengünstige Super XXI ausgegangen, auch das andere Bleifrei war aufgebraucht!!! Nichts wie weg um eine andere Tankstelle zu suchen, dort hatten sie nur noch das etwas teurere Bleifrei. Nun gut, man gibt sich dann doch geschlagen wenn man die Warteschlangen bei den anderen Tankstellen sieht =)

Die Strasse zwischen San Juan und San Augustín de Valle Fértil führte uns immer wieder an den Anden und an National Parks entlang. Der Parque Provinvial Ischigualasto besuchten wir nicht, da es leider bei einem Unwetter die Strassen weggespült hatte. Im Parque Nacional Talampaya hatten wir mehr Glück, besuchten wir doch eine faszinierend rot gefärbte Canyon Welt. Zum Teil hatten wir das Gefühl in Australien zu stehen, da die Felsen doch eine ähnliche Rotfärbung wie im Outback hatten.

So ging es weiter nach Chilesito, wir nahmen eine alte Passstrasse die es wirklich in sich hatte. Als wir bereits auf der Strasse unterwegs waren, informierte uns ein Argentinier, dass wir das Tal so schnell als möglich verlassen müssen wenn es anfangen sollte zu Regnen. Die Strasse werde dann unpassierbar weil sich der Belag der Strasse an den Autoreifen richtig festsetze. Natürlich genau zu diesem Zeitpunkt vielen die ersten Regentropfen L

In La Rioja verbrachten wir ein paar Tage. Leider wurde unsere Camera bei einem Stadtbummel aus unserem Wickedcamper geklaut!!! Also wollten wir eine neue Camera in La Rioja kaufen, dieses Unterfangen hätten wir uns aber ersparen können! In Argentinien haben sie leider nur „Vorkriegsmodelle“ im Handel. Aus diesem Grund entschieden wir uns erst eine Camera in Chile zu kaufen.

Allerdings bereuten wir unseren Entscheid keine Kamera gekauft zu haben für kurze Zeit. Wir fuhren die Routa 40, im Lonely Planet eine hoch gelobte Strecke die sehr viel zu bieten hat. Lonely Planet hat da wirklich nicht zu wenig versprochen. Es ist eine wunderbare Strecke die einem durch Täler, Schluchten und zum Teil fast unwirkliche Landschaften führt! So fuhren wir die Strecke von La Rioja nach Belén hoch, diese Strecke war ja noch ziemlich easy zufahren. Auch weiter in Richtung  Norden waren die Strassen noch Strassen so wie wir sie kennen ;-) In Quilmes (so heisst auch das beste Bier in Argentinien) besuchten wir noch die Ruines Indígenas, fast wie Machu Picchu nur im mini, mini, mini Format. Danach begann unser wirkliches Abenteuer, von Quilmes nach Cachi gab es nur am Anfang noch so etwas wie eine Strasse. Da es die vergangenen Tage immer wider „einwenig“ geregnet hatte, hatte dies verheerende Auswirkungen auf die Strassenverhältnisse. Zum Teil hatte es gar keine Strassen mehr, diese wurden überschwemmt von Flüssen die die Berghänge herunter donnerten. Oder man konnte die „Strasse“ noch knapp erahnen unter den Seen die sich gebildet hatten. Roman meisterte die schwierigen Passagen mit unserem Zebra grandios!!! Fränzi kaute nervös auf den noch übrig gebliebenen Fingernägeln herum!!!  Doch dann schienen wir vor einer Passage angelangt zu sein die wir mit unserem Zebra nicht überwinden konnten. Aber wir hatten wider einmal Glück ;-) Dort stand eine riesige Baumaschine die sie für den Strassenbau benötigen, sie wurde kurzerhand als unser „Abschlepper“ umfunktioniert. Sie schleppte uns über einen reisenden Fluss und zum Glück war unser Zebra ein neuer Van, ansonsten hätten wir mehr Wasser in der Fahrerkabine gehabt. Danach war auch der letzte Fingernagel von Fränzi ruiniert ;-)

In Cachi wurden wir von der Polizei aufgehalten, diese wollten wissen in welche Richtung wir weiter fahren wollten. Wir entschieden uns für eine asphaltierte Strasse, hatten wir doch genug von den „Schlammstrassen“. Der Polizist machte uns höflich darauf aufmerksam, dass diese Strasse momentan noch gesperrt sei, da diese Strasse von den starken Regenfällen beschädigt sei. Jedoch schon bald wider befahrbar sei. Wir dankten und fuhren in Richtung Pass. Die ersten paar Kilometer waren echt super zu fahren, auch waren wir erstaunt darüber wie gut diese Strasse doch sei. Dies war auch nur der erste Eindruck auf der Rückseite des Passes ging dann ein weiteres Abenteuer los. Die Strassen waren zwar beschädigt und wir mussten in einer Caravane nach Salta fahren, aber wir erreichten Salta, ufff. Wir hatten langsam die Nase voll von Argentinien und dem schlechten Wetter. So beschlossen wir so schnell als möglich nach Chile zurückzukehren.

So wie es aussah war dies aber eine „Mission impossible“!!! Der Pass oberhalb von Salta der nach Chile führte war wegen den starken Unwettern und den kaputten Strassen gesperrt!!! Niedergeschlagen von diesen Informationen suchten wir uns eine Unterkunft in Jujuy! Dort trafen wir auf Eugen aus Deutschland der seit 8 Jahren in Chile und Argentinien unterwegs ist mit seinem Land Rover. Er gab uns einen super Typ wie wir trotzdem auf den Paso de Jama gelangen. Also fuhren wir diesen „kleineren“ Umweg der uns wider auf eine Schotter und Schlammstrasse führte. So benötigten wir für den Weg zwei Tage anstatt nur einen Tag. Zudem versenkte Roman den Campervan in einem Flusslauf der zufälligerweise die ganze Strasse weggespült hatte im Sand. Also fingen wir an zu buddeln und versuchten die Karre aus dem Sandschlamm zu bringen. Ziemlich hart auf ca. 4500m Höhe. Eine Argentinierin welche dort oben lebt holte mit Fränzi zusammen Holzbalken und eine Schaufel. Zeitgleich fuhr ein Argentino mit seinem Pickup vorbei und zog uns raus. Er meinte halt ich solle das nächste mal mit vollem Speed durch diese Flussläufe fahren, geht ja mit einem Campervan^^ Zudem hatte er den typischen Coca-Mund ;-) Am Paso de Jama hatten wir bereits den Ausreisestempel im Pass als uns dann dieser nette Zollwärter sagte: Der Pass sei aber momentan noch geschlossen da es Schnee habe auf den Strassen!!! Er wisse allerdings nicht wie lange es noch gehe bis der Pass öffne und es nur möglich sei in einer Caravane durchzufahren. OK! Wir haben Zeit und Geduld ;-)

Die Fahrt war grandios sie führte uns bis auf ca. 5000 m.ü.M., es hatte Schnee aber nicht auf der Strasse und die Landschaft war herrlich.

In San Pedro de Atacama angekommen den chilenischen Stempel im Pass suchten wir unsere Unterkunft auf die uns Eugen empfohlen hatte. Barbara die Besitzerin wollte uns zuerst nicht aufnehmen, als wir aber die Grüsse von Eugen ausrichteten war die Freude gross und die Türe öffnete sich für uns ;-) San Pedro de Atacama hatte schon seit Jahren keine Regenfälle mehr!!! Aber seit drei Tagen regnete es auch in San Pedro immer am Abend wie aus Kübeln. Solch ein Glück haben auch nur wir ^^ Wir besuchten das Valle de la Muerte und das Valle de la Luna mit unserem Van. Aber so richtig toll fanden wir diese Täler nicht, haben aber doch noch Fotos mit unserer neuen Kamera gemacht ;-) Die Hügelformationen erinnerten uns eher an riesige Dreckhaufen, vielleicht auch aus dem Grund weil wir ein wenig gesättigt waren von solchen Hügelformationen. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Barbara fuhren wir nach Antofagasta und die ganze Küste runter zurück nach Santiago. Dies war ein langer, langer Weg mit einer sehr langweiligen Landschaft. Angekommen in Santiago gaben wir unseren Wickedcamper unversehrt Pablo ab. Mit ihm verbrachten wir dann noch ein paar Stunden in seinem Office und verabredeten uns zum Abendessen am nächsten Tag. Die Geschichte endete so, dass wir zuletzt bei Pablo und Viviana bei ihnen im Haus für die letzten zwei Tage einziehen durften ;-) Am letzten Abend gab es ein grosses „Asado“ (Grillfest) wo wir auch seine Cousine aus der Schweiz und ein Schweizerpärchen kennenlernen durften.

Übrigens mit dem spanisch läuft es immer besser, man glaubt es kaum.

Nun freuen wir uns von Arica aus nach Bolivien zu reisen, auch sollen die Bolivianer dort deutlich langsamer und die silben sauberer Ausprechen. Es sind die „Bärner“ des Südamerikas.

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Saludos de Ramon y Franziska

17. Patagonien und das südliche Chile

Ihr wisst ja bereits, ohne lange Busfahrt geht hier nichts^^ So schnappten wir unseren nächsten Bus der uns nach Punta Arenas in Chile fuhr. Dort verbrachten wir Weihnachten in einem gemütlichen Hotel, Mann/Frau gönnt sich ja sonst nichts. Punta Arenas erschien uns zu diesem Zeitpunkt extrem ruhig, fast einwenig verschlafen. In diesem Hotel waren wir doch tatsächlich die einzigen Gäste über diese Tage^^ Von einem Kollegenpaar erfuhren wir, dass es sehr schwierig sei ein Restaurant zu finden das über diese Tage geöffnet hat. Aus diesem Grund deckten wir uns mit einem notdürftigen Vorrat ein im Falle, dass wir kein Restaurant finden würden. Allerdings hatten wir Glück und fanden ein wirklich nettes Lokal.

In Punta Arenas gab es nicht wirklich viel zu entdecken, ausser Pinguine^^

In Puerto Natales besuchten wir einen Schweizer namens Werner der ursprünglich aus Glashütten stammt. Er führt dort ein nettes Hostel und informierte uns reichlich über den Nationalpark Torres del Paine. Wir wollten im Park eine dreitägige Tour machen. Jedoch sagte uns Werner, dass im Park ein Feuer ausgebrochen sei und wir die Passage des Grey Gletschers nicht bewandern können. Blieben uns also nur noch das Valle Frances und der Weg zum Torres del Paine. Nun gut, einen Gletscher sahen wir ja bereits in Argentinien. Unsere Rucksäcke wurden kurz umgepackt und den restlichen Plunder den wir für die Wanderung nicht brauchten liessen wir bei Werner zurück.

Im Bus wurde uns dann eine weitere nicht sehr angenehme Botschaft überbracht. Auch im Valle Frances sei ein Feuer ausgebrochen. So ein Mist!!! So wurde unser Wandertrip unverhofft immer kürzer! Die Wanderung zum Torres war einfach wunderbar. Völlig müde und erschöpft von der Wanderung bauten wir unser Zelt in einem Zwischenlager auf und dösten nach kurzer Zeit ein^^

Früh am Morgen ging es zu den drei Türmen des Torres del Paine. Zum Glück wie es sich im Nachhinein rausstellte!!! Denn als wir unten im Zwischenlager ankamen hiess es, dass wir den Park so rasch als möglich verlassen müssen!?! Das Feuer hatte sich durch die starken Winde weiter ausgebreitet und es war noch nicht wirklich unter Kontrolle! Nun gut, so gingen wir wider zurück nach Puerto Natales und verbrachten dort die restlichen Tage bis ein weiteres Abenteuer begann.

Von Puerto Natales nach Puerto Montt nahmen wir die Fähre. Die Navimag wurde für Passagiere erweitert und war für drei Tage unser Zuhause. Unsere Koje teilten wir mit einem flitternden  Paar aus Deutschland, Ingo und Katrin aus Hamburg. Nach einem Bier auf dem „Sonnendeck“ lernten wir unsere Zimmergenossen noch näher kennen. Auch Karl- Ulrich ein alter Bekannter aus dem Hostel von Werner war mit an Bord. Es war eine echt gemütliche, lustige und interessante Runde an diesem Abend.

Auch die weiteren Tage waren echt genial, klar nicht nur weil wir super Zimmergenossen hatten. Sondern weil die Landschaft auch ziemlich viel bot, zwar hatten wir nicht das idealste Wetter um das Sonnendeck in Perfektion zu geniessen aber wir machten das Beste daraus und trotzten dem Wetter =)

Aber wie es immer ist, alles Schöne hat ein Ende, so verabschiedeten wir uns von unseren neuen Bekanntschaften.

So also reisten wir nach Puerto Varas ein kleines Städtchen an einem See und es hatte zum Teil deutschen Charme. Dies wurde auf jeden Fall so im Lounly Planet beschrieben. Klar hatten die Häuser zum Teil einen ähnlichen Baustiel und es gab Kuchen in den Restaurants (in den Speisekarten und den Einkaufszentren mit Kuchen beschriftet, krass ;-) ). Aber dies alles konnte uns nicht wirklich begeistern, zudem gab es einen Wetterumsturz und es regnete nur noch. Die Aussicht konnten wir auch nicht wirklich geniessen, da es entweder von den Regenwolken verhangen war oder aber Asche des im Juli ausgebrochenen Vulkanes uns die Sicht verwehrte auf die wunderbaren Vulkane. Keine Angst der Vulkanausbruch war doch 200 km entfernt und schon wieder erloschen, glauben wir zumindest. Aus diesem Grund zogen wir also wieder weiter.

Nächster Stopp war nun Pucón, eine aufgeweckte kleine Stadt mit vielen touristischen angeboten. Genau das richtige für uns!?! Ja, als erstes besuchten wir die Termas los Ponzones. Dort genossen wir das schlechte Wetter in den warmen bis zum Teil extrem heissen natürlichen Steinbecken laut Lonely Planet. In unseren Augen sind sie uns aber echt künstlich erschienne ;-) .

Ein weiteres Abenteuer für uns war: Unsere Erstbesteigung eines aktiven Vulkans!!! So bestiegen wir den Vulkan Villarrica, dies ist noch ein aktiver Vulkan der auf der Spitze mit Schnee bedeckt war. Start für die Tour war bereits um 04.30 Uhr, damit wir auch den Sonnenaufgang geniessen konnten. Die Aussicht war echt spitze, man sah sogar den Schatten vom Vulkan und es war so klar, dass man sogar den Rauch vom Vulkan im Schatten erkennen konnte. Der Aufstieg mit den Eisen an den Füssen war ganz nett, bis auf gewisse Probleme die auf unsere Kondition zurückzuführen waren^^ Oben am Krater angekommen genossen wir die Aussicht erneut. Von dort aus sah man weitere Vulkane  und die verschiedenen Seen. Der Abstieg war richtig witzig, schnallten wir uns doch einen „Hosenschlitten“ um unseren Allerwertesten und los ging’s. So rutschten wir die hart erkämpften Meter mit kindlichem Vergnügen wieder runter! Einfach genial und eine Tour die bestimmt mit oder ohne Blasen an den Füssen einfach unvergesslich bleibt^^

Zur Entspannung besuchten wir den Lago Caburgua. Der See war ziemlich kalt und der Wind war auch nicht ohne. So ging nur der härtere Teil von uns beiden ins Wasser. Roman plantschte ziemlich lange in dem für mich doch kalten Wasser. Canyoning probierten wir auch noch aus, einen wunderbaren Canyon durchwateten wir mit coolem Abseilen. Ich denke das werden wir dann nochmals in der Schweiz ausprobieren. Das Hostel Wohlenberg in dem wir uns aufhielten war wunderbar, sauber und von einem herzlichen Paar geleitet. Eric und Elly mit ihrem Sohn..

Nach gut neun Tagen verliessen wir Pucón.

So machten wir uns auf nach Santiago. Dort nächtigten wir nur eine Nacht, da wir am nächsten Tag zu  der Osterinsel flogen. Waaau, der Flug mit der Lan Chile war echt super. Wir hatten sogar eine Game-Konsole, da lacht das Männerherz^^

Angekommen auf  Rapa Nui oder Isla Pascua oder wie wir sie kennen die Osterinsel, bezogen wir doch gleich unser Zelt. Genau unser Zelt, mit Blick auf das Meer. Was will man Mann/Frau mehr ;-) Die Moai’s (Steinfiguren) sind der Hammer und auch sonst ist es eine wunderbare Insel. Wir mieteten uns ein Auto und erkundeten die verschiedenen Stätten. Wo die Moai’s entstanden sind, sie auch schon restauriert wurden und wieder aufgestellt wurden und aber auch das Baden an einem wunderschönen kleinen Sandstrand war wunderbar erfrischend, da es hier doch immer sehr heiss ist. Die Einheimischen hier sind supernett. Auf jeden Fall bereuen wir es nicht hierhin einen Abstecher gemacht zu haben. Zudem trafen wir einen echten Luzerner Tourguide an, der hier schon seit 21 Jahren auf der Insel lebt und auch eine Familie hat. Er hat uns dann noch interessante Details über die Insel und die Unruhen erzählt die sie hier immer wieder haben, es war wirklich interessant :-) Nun sind wir bereit für unser nächstes Abenteuer. Wie das genau aussieht werdet ihr im nächsten Blog erfahren ;-)

Hier die Bilder:

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Los viajeros del mundo

16. Bienvenidos en Argentina

Unsere Reise startete mit einer Verspätung von einer Stunde bereits beim ersten Flug, dazu kam, dass British Airways keine Spielkonsole in den beiden Flugzeugen hatte :-( und es nicht wirklich einen guten Service hatte. Aus einer sicheren Quelle haben wir dies bereits vorher erfahren und sind natürlich ohne voreingenommen zu sein gestartet! Wir wollen uns nicht beschweren, da es sicher nicht die einzigen und letzten Probleme sind die uns auf unserem Trip erwartet.

Endlich in Buenos Aires angekommen war es schon mal besser, schönes Wetter und angenehm warm. Da wir noch aus der Schweiz eine Unterkunft organisiert hatten, mussten wir nur noch dahingelangen. Ab in ein Taxi, da wir keinen Plan hatten wo die Unterkunft genau steht und wir nur die Adresse hatten. Im  Casa Sol y Sombra angekommen wurden wir herzlich von einer vollblutigen Schweizerin namens Erika empfangen. Gleich wurden wir mit einem Kaffee verwöhnt und mit Informationen über Buenos Aires zubombardiert. So konnten wir die City am nächsten Tag bedenkenlos erkunden :-) Allerdings wäre Fränzi ohne ihren Reiseführer total aufgeschmissen gewesen. Sie hatte innert kürzester Zeit die Orientierung verloren. War sie da doch noch etwas müde?!?

Unsere erste Tat war, dass wir am Bus Bahnhof ein Ticket nach Puerto Madryn kauften. Der Busbahnhof war so gross, dass wir zuerst meinten es sei ein Flughafen!!! Der Busbahnhof in Buenos Aires hat doch sagenhafte 75 Plattformen ;-P

Da in der nähe gerade noch der Friedhof  war in dem Evita begraben wurde, war es doch klar noch einen kurzen Abstecher dorthin zu machen. Uns wurde natürlich empfohlen eine Karte zu kaufen, damit wir das Grab von Evita finden würden (ja genau, die Evita welche im Film mit Madonna besetzt wurde). Da Evita allerdings nicht bei den Perrons begraben wurde, sondern in der Gruft der Familie Duarte war es ein leichtes das Grab aufzufinden…. Nein Quatsch, wir schauten uns einwenig auf dem Friedhof um und folgten dem Strom der Besucher. Und… da standen wir doch vor dem Grab von Evita… auch ohne Karte :-) Auf diesem Friedhof konnten wir ein wenig Ruhe tanken bevor es wieder in das Grossstadtgetümmel ging. Ab in die U-Bahn, zum Glück war sie nicht so vollgestopft wie bei der hinreise. Todmüde erreichten wir die kleine Oase das Sol y Sombra, die Dachterrasse bot sich ausgezeichnet an um auszuspannen.

Als wir eine City Tour mit einem Bus machten, sahen wir noch die eine oder andere interessante Gegend.

Da wir jedoch zwei linke Füsse haben und diese so oder so bereits schmerzten von der Lauferei, überliessen wir das Tango tanzen dann doch lieber den Profis :-) Und hatten die Stadt ohne heissblütige Tango Erfahrungen verlassen.

Der Weg nach Puerto Madryn dauerte 18 Stunden. Für uns war es einfach eine Zwischenstation um in den Süden zu gelangen. Allerdings ein begehrtes Reiseziel für Touristen, die Pinguine oder Wale sehen möchten. Da wir allerdings diese Erfahrungen bereist machen durften fanden wir es einfach nur schön wider einmal das grosse und weite Meer zu sehen!!! Auch ohne Pinguine und Wale tat es einfach gut am Meer entlang zu spazieren und sich so den ersten Sonnenbrand einzufangen :-( obwohl wir uns sehr gründlich eingeschmiert hatten! Jedenfalls ein guter und gemütlicher Zwischenstopp um eine weitere lange Reise in Angriff zu nehmen.

Die Reisedauer nach El Calafate dauert normalerweise 20 Stunden. Wir machten es allerdings in 24 Stunden :-) Ja wir zogen das ganz grosse Los!!! Zuerst hiess es am Busterminal, dass der Bus eine Stunde später eintreffen werde, da er ein technisches Problem habe. Nun gut, wir gingen davon aus, dass dieses Problem bis dahin behoben sein würde. Wir sind ja schliesslich extrem positiv eingestellt ;-) Allerdings bemerkte man nach kurzer Zeit schon, dass dieses Problem immer noch vorhanden ist. Musste der Busfahrer doch die ganze Zeit anhalten, riss am Gangschalter  bis er den Gang wider einlegen konnte. Hmmm, wenn das nur nicht die ganze Fahrt andauern würde, wären wir ja schon zu frieden. Doch es kam viel besser! Mitten in der Nacht um 01.00 Uhr ist der Bus zum definitiven stillstand gekommen. Die meisten im Bus schliefen, nur ich nicht :-( Um die Zeit etwas kurzweiliger zu gestalten ging ich dann mal raus. Der Busfahrer war ziemlich aufgebracht und der Beifahrer wirbelte umher. Sie erklärten mir, dass dieser Bus nicht mehr weiterfahren könne! Natürlich sind wir nicht aus einer oder mehreren Wolken gefallen. Spürten wir dies doch bereits in den Sitzen des alten Buses, dass seine letzten Kilometer geschlagen haben ;-) Ein Ersatzbus war bereits unterwegs.

In El Calafate angekommen fanden wir schnell eine Unterkunft. Eine kleine Kammer war nun unser Zimmer mit geteiltem Bad. Wir machten uns schlau über Touren welche man zum sagenumwobenen Gletscher machen kann und entschieden uns letztendlich mit einem öffentlichen Bus dorthin zu gehen. Der Gletscher ist der helle WAHNSINN, noch nie haben wir ein solches Teil live gesehen. Nicht zu vergleichen mit unseren Gletschern, welche ja am sterben sind. Dieser jedoch wächst täglich 2 Meter (laut Lonely Planet). Angesichts der Grösse glauben wir dies natürlich ;-) Dank des guten Wetters und der Sonneneinstrahlung brachen doch ein paar grössere Brocken ab und da der Gletscher ins Wasser reicht gab es dann auch Wellen. Zudem brach ein Eisberg welcher schon im Wasser war auseinander und drehte sich. Das war eine super Show^^

Am Abend um 21:00 Uhr kamen wir vom Trip zurück und waren fix und foxi, da der ganze Nachmittag die Sonne schien und schatten nicht wirklich überall vorhanden war.

Wir entschieden uns einen Bus mit direktem Anschluss in die südlichste Stadt der Welt zu nehmen. Das heisst wieder einmal 19 Stunden in Bussen und Grenzübergängen zu verbraten…. Nun denn, auf ging’s. Nur der Bus fuhr um 3:00 Uhr in der früh, aber wenn man am Reisen ist nimmt man das doch gerne auf sich.

Nun sind wir doch tatsächlich in der südlichsten Stadt der Welt Ushuaia und glaubt uns, einen schöneren Ort als hier gibt es nirgends!!! Wenn ihr uns dies nicht glaubt, dann überprüft es doch selber vor Ort :-)

Ein Tagesausflug in den  Nationalpark Tierra del Fuego unternahmen wir hier, ein ganz schöner Ort zum verweilen. Es ist nur ein kleiner Teil des Parkes zugänglich, aber für einen Tag kann man hier gut wandern. Alles in allem erinnert uns dieser Park jetzt zu dieser Jahreszeit an Neuseeland. Viele Tiere sahen wir leider nicht, da müsste man wohl doch in den gesperrten Teil des Parkes^^

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Nun wünschen wir euch frohe Festtage ond e guete Rotsch es 2012

Hasta luego

Los viajeros del mundo

15. Malaysia – Borneo (Sabah)

Nach dem Taman Negara NP ging es zu den Cameron Highlands, bekannt für die Teeplantagen. Dort machten wir eine geführte Tour mit, die ziemlich informativ war. So erfuhren wir, dass es ca. 6 Monate dauert bis man seinen Tee geniessen kann. Hinzu kommt, dass die Bezahlung der Arbeiter die hauptsächlich aus Bangladesch kommen miserabel ist (pro Kilo erhalten sie 20 Rappen)!!! Also für alle Tee Trinker, geniesst bitte euren Tee!!!

Danach führte unsere Tour in den Dschungel. Dort sahen wir die ersten fleischfressenden Pflanzen. Es ist schon genial was die Flora und Fauna hier in Malaysia alles zu bieten hat.

Zum Abendessen gab es ein Curry, hmmm war dies lecker. Wir wurden von unserem Gastgeber Yassin aus Bangladesch richtig gemästet ;-)

Wir waren so voll, dass wir am nächsten Morgen kein Frühstück brauchten.

Unser Weg führte uns wider an das Meer, so durchquerten wir kurzerhand einmal Malaysia. Bis wir dann auf  Tioman Island ankamen, dort fanden wir ein kleines schnuckeliges Bungalow am Hügel. Leider konnten wir die Aussicht nicht wirklich geniessen da wir die meiste Zeit unter Wasser verbrachten ;-)

Unser Weg führte uns allerdings weiter in Richtung Kuala Lumpur. Dort trafen wir alte Bekannte;-) Natürlich wurden wir zum Nachtessen eingeladen und es gab was ganz besonderes zum Essen!!! Als wir den Fisch probiert hatten, sagten sie uns dass dies ein Rochen ist! Das Essen, besonders der Rochen war echt lecker, nochmals „terima kasih“ ;-) Danach gab es noch eine private Führung durch KL und wir sahen zum ersten Mal die Petronas Tower in der Nacht…huch, dass war echt genial…in der Nacht sind diese einfach eine Wucht!!!

KL hatte noch mehr zu bieten, so besuchten wir little India, die Batu Caves, das Islamic Arts Museum, National Monument und selbstverständlich den Fernsehturm. So verbrachten wir die paar Tage in KL. Zum Abschluss gingen wir mit Fasya (welche wir in Sapa kennen lernten) in little India Abendessen…hmmm, dies war ein echter Gaumenschmaus ;-)

Wir konnten es kaum erwarten, endlich durften wir wider ein Mal fliegen! So landeten wir in Kota Kinabalu und hatten bereits die ersten Probleme dort eine Unterkunft zu finden. So durchquerten wir KK und konnten dort auf der Suche nach einer Unterkunft gleich die Gegend erkunden ;-) Die Stadt war in unseren Augen nichts spezielles, aus diesem Grund verliessen wir KK auch bereits nach zwei Tagen.

Wollten wir uns doch verzaubern lassen von einem 4100 Meter hohem Berg ;-)

Mount Kinabalu war unser nächstes Ziel! Wir hatten zwei Tage Zeit um uns psychisch und physisch für den Aufstieg vorzubereiten!!! Natürlich nahmen wir die Herausforderung sehr ernst, deswegen schonten wir unsere Beine und spielten die meiste Zeit „ciao Sepp“ ;-) Auch dies verlangte von uns eine hohe Ausdauer!!!

Bereits um 6:30 Uhr liefen wir los zum Office des NP, dort erhielten wir unseren 22 jährigen Guide. Eine Stunde später startete unsere Challange auf 1800 Meter. Wir wussten, dass wir bereits um 10.00 Uhr Laban Rata auf 3272 Metern erreichen mussten! Ansonsten hätten wir die Chance verpasst weiter den Berg zu erklimmen. Deswegen standen wir die ganze Zeit unter druck… Also nahmen wir die Beine unter unsere Arme und erreichten die erste Etappe pünktlich… huch… Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon wider weiter… Die zweite Etappe war echt teuflisch oder ging die Kraft in unseren Beinen langsam zu Ende?!? Nein es war die Luft die immer dünner wurde ;-)

Nach all den Anstrengungen erreichten wir die Spitze und wurden belohnt mit einer traumhaften Aussicht. Es war echt unbeschreiblich, deswegen müsst ihr die Bilder anschauen (aber dies habt ihr ja schon hinter euch ;-) ) Nach einer dreiviertel Stunde mussten wir bereits an den Abstieg denken. Welcher noch einmal über 8,5 Kilometer führte und uns ziemlich deftig in die Knie schoss!! Nach 10 Stunden hatten wir dieses Abenteuer überstanden und gönnten uns heruntergekämpft eine heisse Dusche. Zum Abendessen gab es eine Portion Pommes mit asiatischem Beigemüse ;-)

Sandakan war ein idealer Ausgangspunkt um die Orang- Utans und die Nasenaffen zu besuchen. Es war echt interessant und amüsant diese zu beobachten, jedoch überteuert!

Allerdings wollten wir mehr von der Fauna in Borne entdecken. So strandeten wir einmal mehr auf einer Insel ;-)

Ein Geheimtipp von einem malaysischen Freund führte uns nach Mabul Island! Spheredivers Lodge hiess unsere Unterkunft die uns unser Freund organisierte. Es bewies sich als ein sehr guter Geheimtipp ;-) Eine echt nette Truppe und die Divesites ein Paradies!!! Nicht zu vergleichen mit den Inseln Koh Tao, Perhentian und Tioman. Unglaublich was man alles zu sehen bekam. Hinzu kam eine nette Gruppe Spanier… und der „Gloscht“ auf einen feinen „Carajillo“ wurde in mir geweckt… das wäre echt lecker gewesen. Einen aufwärmenden Schlummertrunk, denn zum Teil war es ziemlich kalt und windig.

Und hier noch ein paar Fotos:

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En füechte Gruess vo öis zwöi ;-)

D’ Waeutebommler

14. Laos- Thailand- Malaysia

Ja genau wir sind nun bereits in Malaysia ;-) In den letzten paar Tagen haben wir viel erlebt und entdeckt. Deswegen wissen wir eigentlich gar nicht wo wir anfangen sollen mit dem schreiben für unseren Reisebericht ;-) Hinzu kommt, dass wir schreibfaul geworden sind! Zudem währe es auch nicht verwunderlich wenn ihr langsam aber sicher genug von unseren Reiseberichten habt, so wie wir vom Berichte schreiben (besonders Roman)!!

Deswegen hier unser Gedankenwirrwarr in kürze zusammengefasst;-)

Laos ein wunderbares Land mit einer noch besseren Nudelsuppe. Die wir immer wieder beim Frühstück und zukünftig vermissen werden! Auch die feinen Zutaten wie frische Minze, Limetten, Basilikumblätter, Stangenbohnen und natürlich durfte eine frische Chili nicht fehlen. Einfach unvergesslich lecker, hmmmm ;-)

In Thailand angekommen war unser erstes Ziel Bangkok. Endlich sich von den alten und  „schweissstinkenden“ Kleidern trennen. Welche Wohltat, so konnten wir uns doch wieder unter die fein parfümierten Thais mischen ohne grossartig aufzufallen ;-)

Ich wollte unbedingt noch zum Tiger- Tempel gehen, denn dort sieht man diese wunderschönen Tiere tatsächlich hautnah. Ok. es war ganz nett diese Tiere einmal zu streicheln, wie es eine „zahme“ Hauskatze währe. Jedoch bereue ich bereits jetzt, dass wir diesen ach so netten Tierpark unterstützt haben. Wie wir später erfahren haben, geben sie den Tigern feine Drogen ins Trinkwasser. Jetzt dämmerte es uns, wieso diese Tiger einen auf zahme „Hauskätzchen“ machten. So benommen wie die sein mussten von den Drogen hatten die anscheinend gar keine Kraft mehr sich zu verteidigen! Zum Glück führ uns ahnungslose Touri’s, zum Pech für die armen Viecher!!!

Bereits völlig ausgelaugt vom vielen Reisen stand wieder mal ein wenig Strand auf dem Programm, so nahem wir gerne einen Bus- Zug- Fähremarathon auf uns ;-) Damit wir endlich ans Meer kamen zum ausspannen! Von wegen ausspannen, sich an der Sonne braten lassen, kühles Bier geniessen und zwischendurch mal ins seichte Wasser gehen.

Roland der Typ aus Bavaria (Bayern), den wir in einer Kneipe angetroffen und angekickt hatten deckte uns mit Infos für Ko Tao ein. Wo, was und vor allem wie^^ Wir fanden uns in einem kleinen Ressort wieder das uns Roland empfohlen hatte, welche auch eine Tauchschule beherbergte Namens Reef Divers geleitet durch einen sympathischen Schweizer Namens Bepi aus Huttwil. Am ersten Tag gingen wir mit Roland auf einen Schnorcheltrip mit. Diesen unverwechselbaren Seebären konnten wir mit seinen Geschichten und Sprüchen nur in unser Herz schliessen, mit dabei war auch noch Marco alias Borat, Ueli the Fundivemaster und Nung die gute Fee ;-)

Nach unserem Trip wussten wir, dass wir nun unbedingt das Open Water machen wollten. Deswegen verbrachten wir den ganzen Abend vor der „Glotze“ und kuckten die PADI- Filme an. Damit wir bereits am nächsten Tag mit den Übungen im Wasser beginnen konnten. Also kurze Rede langer Sinn: Wir können jetzt bis auf 18 Meter Tiefe tauchen und die Unterwasserwelt bestaunen ;-) merci Feshi für deine Unterstützung…. Alles in allem eine coole Tauchtruppe auf Ko Tao ;-)

Danach gingen wir weiter nach Ko Phangan. Dort verbrachten wir eine Woche nur zum relaxen!!! Ja man glaubt es kaum aber Reisen kann anstrengend sein und muss zwischendurch mit gewissen Ruhephasen versehen werden ;-)

Auf unserer Weiterreise machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Krabi. Leider hat es die ganze Zeit geregnet und wir waren doch einwenig sonnenhungrig, so flohen wir in den Süden nach Malaysia.

Die ersten paar Tage verbrachten wir auf der kleineren Insel Kecil von den Perhentien Islands. Sie war zu diesem Zeitpunkt ein kleines überlaufenes Paradies für die Europäischen Touristen! So wurden wir doch tatsächlich das Erste Mal damit konfrontiert, dass wir ein Guestehaus suchen mussten welches noch ein freies Zimmer hatte! Dies war schon ziemlich ungewohnt für uns, zudem wimmelte es von Franzosen und Holländern. Aber wie könnte es auch sein, wir waren nicht die einzigen Schweizer ;-) so lernten wir Corinne und Ändu aus Thun kennen. Die Tage verbrachten wir tauchend und schnorchelnd auf der Insel.

Als wir das kleine Paradies verliessen, machten wir uns auf den Weg in Richtung Taman Negara Nationalpark. Von Kuala Besut nach Kuala Krai und von dort mit dem Zug nach Kuala Lipis. Dies war unser letztes Etappenziel bevor wir am nächsten Tag den Nationalpark erreichten. Klar hätte es schnellere Möglichkeiten gegeben den NP zu erreichen. Allerdings geniessen wir es immer wieder mit den lokalen Leuten in Kontakt zu kommen und die nicht touristischen Wege zu gehen. Auch wenn wir die sogenannten „Langnasen“ (uns mit eingeschlossen) meistens am Ziel wieder zu Gesicht bekommen ;-)

Nun sitzen wir hier im NP, ruhen uns aus von den gestrigen Strapazen! Stürmten wir doch tatsächlich einen Gipfel von 334 Meter ü.M. bei heissen Temperaturen ;-) Also nicht stöhnen wenn ihr mal schönes Wetter habt…..^^

Ond för die wo z`fuul send zom läse no es paar Pics:

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En feine Gruess vo öis zwöi

D’Waeutebommler

13. Laos

Luang Praband ist eine sehr schöne und ruhige Stadt am Mekong. Einfach durch die Strassen schlendern, die gemütlichen „Beizen“ geniessen und zwischendurch besucht man einen Tempel oder einen Wasserfall. Dies war unser Alltag in Luang Prabang. Allerdings trieb es uns wider Richtung Norden. So verliessen wir also nach drei Tagen diese gemütliche Stadt.

Der Weg nach Luang Nam Tha dauerte ca. 9 Stunden. Die Fahrt führte uns durch eine bergige Landschaft. Diese ist echt sehenswert, besonders für uns mittlerweile Flachland Indianer ;-) Als wir dann endlich angekommen sind, watschelten wir los auf der Suche nach dem Dorfkern. Obwohl uns mehrere Tuk- Tukfahrer darauf hingewiesen haben, dass das Zentrum 10 Kilometer weg von der Busstation ist sagte unser Plan vom Lonely etwas ganz anderes. Nun gut, ungefähr nach zwei Kilometer holte uns das erste Tuk.- Tuk ein. Mittlerweile war uns auch bewusst, dass sie die Busstation versetzt haben. Deshalb nahmen wir das Angebot vom Tuk- Tukfahrer gerne an ;-)
Hungrig setzten wir uns in ein Restaurant und erholten uns von den Strapazen der langen Fahrt. Da kam doch plötzlich Alex unser belgischer Freund um die Ecke. Welch freudiges Widersehen, dachten wir doch, dass er bereits in China sei. Allerdings lief sein Versuch schief das Visa an der Grenze zu China zu machen! So musste er nun eine Woche lang auf sein Visa in Luang Nam Tha warten. Am nächsten Tag erkundeten die Männer die Gegend (Ich lag mit Bauchkrämpfen im Bett). Die Männer besuchten einen goldenen Tempel und quatschten mit den Mönchen. Diese boten ihnen auch einen kleinen Snack an, gegrillte Wasserbüffelhaut was für eine Leckerei (zum Glück lag ich im Bett) ;-) Denn am Abend auf dem Markt gab es einen richtigen Gaumenschmaus, eine gegrillte Ente und einen richtig scharfen Papayasalat. Auch so können Bauchkrämpfe schlagartig gemildert werden ;-)
Wie üblich wenn die Stadt oder das Dorf nicht viel zu bieten hat, mietet man sich ein Motorrad und schaut was diese Umgebung sonst noch hergibt. So fuhren wir kurz an die chinesische Grenze. Boten eine Ortschaft die bereits nicht mehr wirklich laotisch ist, haben die Chinesen hier bereits das Sagen. In den Geschäften und Restaurants sind die Preise in der Chinesischenwährung angegeben. Langsam und unaufhaltsam rollt die gelbe Welle ins Land von Laos hinein. Mal schauen wie es in 5 Jahren aussieht!
Es war mal wieder soweit und unsere Reise ging weiter nach Houay Sai, abschied nehmen von Alex (er ist nun bereits wieder in China). Houay Sai liegt an der Grenze zu Thailand und es ist nicht wirklich viel los, ausser das man dort das Gibbon Experience machen kann. Welches ich auf meinen Geburtstag von Fränzi geschenkt bekommen habe.
Am nächsten Tag ging’s los, mit 2 weiteren Teilnehmern, Tom aus Irland und Candes aus Holland. Nebensaison sei Dank, ansonsten muss man bis zu einem Monat voraus buchen um Platz zu haben.
Das heisst, 3 Tage Aufenthalt im Regenwald mit 2 Übernachtungen in einem Baumhaus und uneingeschränkten Zugriff auf Ziplines, durch und über den Jungel von längen von bis zu 450 Metern. War schon verdammt speziell. Leider erkrankte Tom und konnte uns so nicht am 2. Tag auf unsere Wanderung durch den Jungel begleiten, er bewachte das Baumhaus. Da die Regenzeit noch nicht wirklich angekommen war, hatten wir drei Tage super Wetter und somit auch eine grössere Chance die Gibbon’s (Affen) zu sehen. Welche man meistens am Morgen sehen und hören kann. Nach der zweiten Nacht war es dann soweit und wir sahen Gibbons. Zwar hatten wir es nicht erwartet, aber es war ein zusätzliches „goddy“. Wir konnten sie gleich vom Baumhaus aus beobachten, cool ;-)

Mit dem Slowboat zurück nach Luang Prabang mit Zwischenstopp in Pak Beng, welches auf halbem Weg liegt. Holzklasse war ein milder Ausdruck, war es ein einfaches Holzbänkli mit verdammt dünnem Polster auf welchem man 9 Stunden verweilen durfte/musste. Das erste Qualispiel der Schweiz gegen Spanien stand an und der ganze verfluchte Ort konnte das Signal nicht empfangen, weil die Thais die Verschlüsselung gewechselt hatten. Am nächsten Morgen war dann die Überraschung noch grösser als wir die Stiere an den Hörnern gepackt hatten ;-P so war es einfacher im Boot nach diesem wichtigen Sieg nach Luang Prabang weiter zu fahren!

Plain of Jars war das nächste Highlight, dachten wir zumindest. Ok, die Riesentöpfe sehen schon heiss aus, nach dem ersten Feld von dreien hatten wir es eigentlich gesehen. Trotzdem entschieden wir uns noch das 2.te Feld zu besichtigen. Phonsavan ist mehrheitlich von Vietnamesen besiedelt da es nahe an der Grenze liegt, zum Glück haben sie die Gastfreundschaft der Laoten übernommen!! Im grossen und ganzen war es ein echt gemütlicher Ort.

Dann mit dem Minibus nach Vang Vien, das Amsterdam von Laos! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen ;-)

Nun sind wir in Vientiane und warten auf unser Visum für 60 Tage Thailand ;-)
Zwar ist es die Hauptstadt, aber wirklich viel zu sehen gibt es hier nicht. Ja die Gruppenspiele der WM im Fernseher……^^

Ond weder mou es paar pics:

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Bes gli

Fränzi & Roman

12. Südostasien Teil 3:Vietnam-Laos

Nach Dalat war Buon Ma Thut an der Reihe. Auf der Fahrt war es so eine Sache, ich hatte verdammt schlecht geschlafen und hoffte eigentlich auf Schlaf im Minibus. Denkste, zwar hatten wir zwei super Plätze mit genug Beinfreiheit, aber mein vietnamesischer Sitznachbar konnte Englisch und der löcherte mich nun die ganze Zeit mit Fragen. Natürlich konnten wir auch noch ein paar Infos durch ihn erfahren. Als wir dann endlich in Buon Ma Thut (6h Busfahrt) ankamen war ich fix und fertig, die Reise hatte sich aber wirklich gelohnt. Da es eigentlich keine Touristen in dieser Gegend hatte und die Vietnamesen sehr freundlich und nicht aufdringlich waren. Klar gab es welche die uns wieder Touren andrehen wollten, aber so erfuhren wir auch was man wirklich machen sollte. Wieder mieteten wir einen Roller und so ging es am nächsten Tag an einen riesigen Wasserfall! Es war ein wunderschöner Sonntag mit vielen Vietnamesen welche diesen wunderbaren Ort zu geniessen wussten. Viel Reiswein (Reisschnaps), von welchem wir immer wieder Kostproben bekamen.

Nahtrang mussten wir aus Zeitgründen auslassen, so dass wir am selben Tag mit dem Zug nach Danang weiterreisten. Dort machten wir Bekanntschaft mit 2 Freeridern, welche uns in einem Hotel ausserhalb der Stadt am Strand eine Unterkunft besorgten, welche echt in Ordnung war. Über diese zwei Typen buchten wir dann eine kleine Tour, welche sich am Ende als Fehlinvestition herausstellte. Hoian, Marble-Mountains und Monkey Island waren die Ziele. Wir zahlten unsere Tour am Ende ohne Trinkgeld, da wir ja nicht wirklich aus den Socken gehauen wurden ;-) Nun die Freerider verzogen sich dann schnell. Am nächsten Tag am Bahnhof sahen wir dann nochmals einen von den Freeridern, er war wieder auf der Jagd nach dem nächsten Tourist welcher eine Tour buchen würde.

Von Danang nach Hué mit dem Zug stand als nächstes auf dem Programm. Eine der schönsten Strecken wie es im Reiseführer steht. Die Aussicht aus dem Fenster war dann auch Hammergeil, sahen wir doch wieder mal ganz schöne Strände mit kristallklarem Wasser.

Der Nachtbus von Hué nach Hanoi war der Horror. Zuerst verpassten wir unseren guten neuen Nachtbus dank unserem super Rezeptionisten. Danach mussten wir eineinhalb Stunden an der Hauptstrasse warten damit wir dann in einem echten „looser“ Bus die zwei letzten Plätze ergattern konnten. Die Strassen nach Hanoi hatte zu viele Schlaglöcher und der Schlafplatz war auch zu kurz bemessen ;-( Zum Glück hatten wir Schlaftabletten^^ Als wir dann in Hanoi ankamen, hatten wir ein ganz doofes Erlebnis worauf ich eigentlich nicht eingehen will.

Die Halong Bay stand noch auf unserem Programm, welche wir mit allen Umständen am Schluss doch noch cool fanden. Vielleicht auch weil wir zwei alte Bekannte Juan und Caro, welche wir in Australien kennenlernten, auf Cat Ba Island unverhofft wieder antrafen. Die Welt ist schon klein^^ Natürlich gingen wir mit ihnen Bia Hoi trinken (Billigbier ab Fass), so lernten wir auch noch ein Kollegenpaar von ihnen kennen, Sarah(Schweiz) und George(Irländer)! Die zweite Nacht verbrachten wir dann auf einem Schiff in der Halongbay, wir hatten diesmal Glück und durften auf einem Superschiff schlafen. Das lustige war dann schon am nächsten morgen, als der Grossteil herummotzte weil die Schiffscrew um ca. 3 Uhr morgens den Strom abgestellt haben und die Ventilatoren nicht mehr liefen! Fränzi und ich haben doch tatsächlich zur selben Zeit noch gefroren ;-P weil es doch nicht mehr so heiss war wie auf dem Festland. Wir waren ein lustiger Trupp und hatten am Vorabend ein, zwei Bier über den Durst getrunken.

Nach der Halongbay ging’s auch schon Richtung Sapa mit einem Nachtzug. Die Reise war angenehm mit einem unerwarteten Upgrade, Softseat zu Sleeper! Nicht zu vergessen das Handeln damit sie uns nicht auch noch im Nachtzug über den Tisch ziehen ;-) wollten Sie doch noch einen kleinen Zustupf privat verdienen. Alles in allem eine gute Reise mit zwei Kettenrauchern in den unteren Betten ;-( Shit happens…. Als wir in Lao Cai ankamen mussten wir noch einen Minibus bis nach Sapa nehmen. Es regnete und war wieder mal angenehm kühl. Sapa sieht aus wie ein Schweizer Skiresort im Sommer. In dieser Region leben die Minorities welche wirklich arm sind, dort sieht man auch die Reisfelder an den Hängen. Ein wunderbarer Ort zum verweilen. Wir mieteten ein Moto und erforschten die Gegend rund um Sapa.

In Sapa trafen wir auf ein Schweizer Paar welches wir im Bus nach Dalat kennengelernt hatten, Ellin, Sabrina und Tara. Am Abend gingen wir mit ihnen Essen und etwas trinken. Lustiger Abend^^ Wieder trafen wir auf Juan und Caro.

Dann mussten wir uns auf den Weg Richtung Laos machen. Von Sapa nach Dien Bien Phu in 9 Stunden mit einem mit Leuten und Rucksäcken vollgestopfter Minibus. Ein weiterer ruhiger Ort wo die Franzosen die alles entscheidende Indochina-Schlacht verloren. Leider hatten wir keinen weiteren Tag mehr um diesen Ort zu entdecken, da die Gültigkeit unseres Visums ablief. Also am nächsten Tag um 5:30 Uhr gleich nochmals eine 10 Stundenfahrt nach Muong Khiaw mit einem grösseren Bus und nochmals vollgestopfter ;-( Nach der Grenze mussten wir sogar um unsere Plätze kämpfen, was für uns friedvolle Schweizer dann doch zuviel ist. Keine Angst, ich drückte dann halt einfach die Vietnamesen aus dem Weg und wir hatten wieder gute Sitzplätze ;-) Was für ein Schwachsinn in meinem Alter noch um Sitzplätze zu fighten… Aber auch hier ist der Kindergarten bekannt ;-)

Im Bus lernten wir Alex kennen, ein netter Belgier der schon seit zwei Jahren unterwegs ist. Die meiste Zeit verbrachte er aber in China, sein absolutes Lieblingsland! Fränzi und Alex teilten zum Teil die grosse Angst um einen Bus Absturz. Die Strasse war nicht wirklich eine Strasse, sondern zum Teil eher eine Schlamm oder eine sehr schlecht planierte Schotterpiste in den Hügeln vom Hinterland von Laos. Also keine Leitplanken, nur steile Abhänge waren zu sehen an denen der Bus zum Teil beachtlich knapp vorbeischrammte! Dummerweise sass Fränzi beide Fahrten in der nähe des Fensters, so konnte sie alles haarscharf mitverfolgen. (Ich bin mir ja einiges gewöhnt vom Luterthal: Eine ziemlich enge Strasse, die für lange Zeit mein Schul- und Arbeitsweg war!! Dies war dann doch eine Stufe zu grob für mich.) Diese Höllenfahrt endete nach 10 Stunden in Muong Khiaw ;-) Der nächste Schritt war einen Fluss zu überqueren. Sie hatten zwar eine Fähre, aber wir überquerten den Fluss in einem Boot und mussten pro Person 2`000 Kip bezahlen. Endlich angekommen, todmüde klapperten wir das Dorf nach einer Unterkunft ab. Wir fanden eine Unterkunft, schmissen unser Rucksäcke in das Zimmer und machten uns mit Alex auf den Weg zu einem „Füürobe Bier“. So konnten Alex und Fränzi das Erlebte noch einmal besser Verdauen ;-) Es ging nicht lange und die ersten Laoten setzten sich zu uns an den Tisch und plauderten mit uns. Es stellte sich dann heraus, dass sie kleine Fans von Romans Bart waren! Die Laoten fanden, dass Roman wie ein Movie Star aussieht der bei Avatar mitgespielt hat. Natürlich ging es nicht lange und Roman wurde aufgefordert, mit ihnen eine Runde Betong zu spielen. Der Verlierer musste zwei Flaschen Bier bezahlen, klar wussten wir wer der Verlierer sein wird ;-)

Der Plan war Muong Khiaw per Slowboat Richtung Nang Khiaw zu verlassen, so kam es dass wir mit ein paar Neuankömmlingen versuchten einen besseren Preis auszuhandeln. Britische Jungs hatten das Gefühl die Weisheit gleich mit Schaufeln gegessen zu haben und versuchten die ganze Zeit den Preis für uns zu drücken. Ohne Erfolg, da sie zu interessiert waren diese Bootsreise zu unternehmen. Da brauchte es dann schon einen „Bärtigen“ der den Laoten ihre Grenzen aufzeigen konnte, natürlich immer mit einem Lächeln wie es sich gehört und nie die Stimme erheben…. Das Druckmittel war einfach und simpel, wenn sie unseren Preis nicht akzeptieren, würden wir uns zur Bushaltestelle begeben und den Bus nehmen welcher beachtlich günstiger war. Als wir dann mit unseren Rucksäcken losliefen willigten sie sehr schnell ein, da sie ja immer noch eine beachtliche Summer erhielten^^ Die Bootsfahrt war supercool. So kam es dass wir früher ausstiegen und uns im Nirgendwo 2 Nächte aufhielten. Was wunderbar war.

Jetzt sitzen wir in Luang Prabang und geniessen dieses wundervolle Städtchen. Die Regenzeit hat uns endlich erreicht ;-) Endlich ein bisschen kühleres Wetter….

Hier noch ein paar Pics:

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Ce ya

D’Waeutebommler

11. Südostasien Teil 2: Cambodia- Vietnam

Ab auf die Insel! Nach einer Schaukelpartie auf dem Fischerboot erreichten wir die Insel Koh Rong (Kambodscha). Ein kleines Paradies mit einem wunderbar weissen Sandstrand, klarem Wasser und einer kleinen Bungalowanlage. So verbrachten wir also ein paar Tage auf dieser Insel.
Danach ging es bereits Richtung Kampot, dies liegt in der Nähe zu Vietnam. Von dort aus machten wir einen Trip in den Bokor Nationalpark. Also kletterten wir wieder einmal auf einen Hügel. Zwei Stunden kämpften wir uns durch den Regenwald, danach ging es per Pickup weiter zum richtigen Gipfel;-) Wir liessen es uns nicht nehmen auf der Ladefläche Platz zu nehmen. So wurde unsere verschwitzte Kleidung gleich vom Fahrtwind getrocknet ;-) Die Bergstation von Bokor hat eine tragische Geschichte. Zweimal wurde die Station verlassen: Das erste Mal Ende der 1940er- Jahre, als die Truppen der Vietnamesen und der Khmer sie im Kampf um die Unabhängigkeit überrannten, und das zweite Mal, als die Roten Khmer sie in den 1970er- Jahren einnahmen. Dort wurden auch die Gebäude umfunktioniert. Ein Nachtclub wurde zum Gefängnis und eine Kirche zum Hauptquartier der Roten Khmer. Nun ist es eine Geisterstadt und als Nebel aufzog wurde es fast einwenig unheimlich…Die Sicht von der Bergstation aus ist ein einmaliges Schauspiel. Sieht man doch bei klarer Sicht nicht nur den Regenwald sondern auch das Meer. Die etwas Kühlere Luft auf der Bergstation war eine willkommene Abwechslung. Als dann noch beim Abstieg durch den Regenwald uns eine Gewitterfront entgegenkam, war die Abkühlung perfekt;-)
Bevor wir Kambodscha verliessen, machten wir noch einen kleinen Ausflug nach Phnom Penh. Dort besuchten wir noch das S-21 und ein paar Märkte. Danach ging es wieder zurück nach Kampot. Von dort aus organisierten wir dann unsere weitere Reise nach Vietnam.

Wie könnte es anders sein?!? Kaum in Vietnam angekommen ging es bereits auf eine Insel, Phu Quoc ist ca. 2 ½ Stunden mit dem Schnellboot vom Festland entfernt. Dort fanden wir sogar einen Bungalow direkt am Meer, was will man noch mehr?!? Damit Insel wir die Insel noch besser erkunden konnten mieteten wir ein Motorrad. Die Erkundungstour war genial und wir hatten ziemlich viel Kontakt zu den „Locals“. Glück sei Dank, dass wir zweimal einen platten Reifen hatten! So wurden wir mitten in der Pampa von den Einheimischen „weitergereicht“ bis wir zu einem Haus kamen wo der „Plattenflicker“ zu Hause war;-) Er erzählte uns dann in Vietnamesisch, dass der Schlauch ein so grosses Loch habe und es unumgänglich ist einen neuen Schlauch zu kaufen. Der „Plattenflicker“ hatte recht, kaum auf der Hauptstrasse angekommen platzte der Schlauch erneut! So wurden wir wieder „weitergereicht“ bis zur nächsten Werkstatt;-) Endlich war unser „Töffli“ wieder voll fahrtüchtig?!? Nun ja, fahrtüchtig schon, allerdings mit einem defekten Auspuff! So fuhren wir mit unserem „Harley- Töffli“ wieder zurück zum Vermieter. Wir mussten keine Miete bezahlen, da wir ihm einen neuen Schlauch gekauft haben, merci ;-)
Ok, unsere Reise besteht ja nicht nur aus „Inselhopping“, nach der Auffrischung unseres „Teint“ ging es dann auch weiter Richtung Can Tho. Dies ist die grösste Stadt am Mekong, von dort aus machten wir eine vierstündige Bootstour zu einem schwimmenden Markt. Eine wunderbare Kulisse;-) Es ging auch nicht lange bis uns das erste kleine Handelsboot ansteuerte, dies verkaufte uns einen Kaffe den wir bitter nötig hatten. Mussten wir doch bereits um 5:30 Uhr los! Kurz darauf steuerte uns ein weiteres Boot mit frischen Brötchen an, hmmm diese waren frittiert und hatten einen leckeren Honiggeschmack;-) Nach unserem schwimmenden Frühstück liessen wir uns durch den Markt treiben. Ein echtes Muss bei einer Reise in Vietnam! Zurück von dem schwimmenden Markt stärkten wir uns noch kurz mit einem kleinem Happen Reis, bevor es dann weiter ging nach Ho Chi Minh (Saigon).

In Saigon verbrachten wir drei Tage, besuchten Chinatown und die Tunnel von Cu Chi. Die Tunnel von Cu Chi waren echt eindrücklich und extrem eng! Zum Teil mussten wir alle vier „Beine“ benützen damit wir weitergekommen sind (und doch waren diese Tunnel vergrössert worden).

Von Saigon aus machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Mui Ne. Dort verbrachten wir einen Tag. Der Suoi- Tien- Bach oder auch „Elfenquelle“ genannt ist ein guter erholsamer Ort nach der Grossstadt Saigon. Endlich wieder einmal Natur pur geniessen;-) Dieser kleine Bach verläuft durch rote Dünen und weisse Kalksteinformationen hindurch. Auch der Hafen von Mui Ne lässt sich sehen, geben die buntbemalten Fischerschiffe immer wieder ein schönes Bild ab;-)
Die Fahrt von Mui Ne nach Dalat (Zentrales Hochland) war eine holprige Angelegenheit! Der Schüttelbecher an der „Chöubi“ währe nur ein aufwärmen. Also echte Fans von der Schüttelbecher- Bahn, euer neuer Geheimtipp, bucht eine Fahrt von Mui Ne nach Dalat (Fahrtdauer 6 Stunden, 3 Stunden Schüttelbecher)!!! Allerdings machte das Panorama und die kühle Briese die Schütteltortur wett;-) Nun geniessen wir Dalat ein paar Tage und müssen sogar unsere Pullover griffbereit halten;-)

Hier noch ein paar Bilder:

Ce ya

D’Waeutebommler

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